Zu viel Stress tut auch dem Bauch nicht gut

In einem Zeitalter, wo Stress den Alltag bestimmt, nehmen die gesundheitlichen Probleme zunehmend einen großen Raum ein. Ein Symptom aufgrund von regelmäßigem Stress sind Magen- und Darmprobleme, die sich in verschiedenen Formen äußern können.

Ein breit gefächertes Angebot von Medikamenten verspricht Abhilfe, doch langfristig gesehen, sollten parallel auch Änderungen in der Ernährung und im Alltagsverhalten vorgenommen werden, um chronische oder weiterführende Erkrankungen zu verhindern. Hier hilft ein Ratgeber, einen gestressten Bauch zu vermeiden und nachhaltig Beschwerden zu vermindern.

Symptome des gestressten Bauches

Bei einem gestressten Magen handelt es sich um eine Einschränkung der Muskulaturbewegung im Bauch. Dadurch wird der Mageninhaltstransport gehindert und löst die Beschwerden aus.

In der Regel äußert sich der gestresste Bauch mit einem Druck im Oberbauch. Dieser kann je nach Schwere der Symptomatik auch ein Brennen und sogar Bauchkrämpfe auslösen. Meist treten die Beschwerden direkt nach den Mahlzeiten auf. Als Folge darauf sind Völlegefühl, Übelkeit, Aufstoßen und Sodbrennen nicht selten. Erbrechen, ein trockener Mund und Schluckprobleme können ebenfalls begleitend auftreten. Es ist davon auszugehen, dass sich ohne Behandlung die Beschwerden verschlimmern können und zusätzliche Erkrankungen forcieren. Das können sowohl Herz-Kreislaufprobleme sein, ebenso wie Magengeschwüre oder Essstörungen.

Daraus resultieren nicht selten Appetitlosigkeit, Gewichtsabnahme, Entzündungen, Vitamin- und Mineralmangel und das Immunsystem kann in seiner Funktion eingeschränkt werden.

Auslöser für einen gestressten Magen

Ein gestresster Magen kann als Folge von Stress beginnen. Wer sich selbst oft und langfristig Druck aussetzt, wir häufig mit der Erkrankung konfrontiert. Zeitdruck, Probleme im Privat- oder Arbeitsleben, allgemeine Unzufriedenheit oder Hektik gehören zu den meisten Ursachen für einen gestressten Magen. Aber auch Genussmittel, wie Alkohol- und Zigarettenkonsum können Grund für Magen- und Darm Beschwerden sein.

Lebensmittelunverträglichkeiten sind ebenfalls als Ursache bekannt. Dabei reagiert die Bauchmuskulatur auf diverse Inhaltsstoffe von Lebensmitteln mit einer übermäßigen oder eingeschränkten Muskelaktivität.

Ein gestresster Bauch muss nicht sein

In erster Linie sollten Entspannungsphasen den Alltag begleiten. Immer mal eine Pause einlegen, hilft einen gestressten Bauch zu vermeiden. Autogenes Training lindert die Beschwerden und sorgt ebenfalls vor. Fitnesstraining, mit Übungen speziell für die Bauchmuskulatur, stärkt die Bauchdeckenmuskulatur und verhindert so langfristig die Gefahr von Bauchkrämpfen.

Medikamentös stehen in akuten Fällen zum Beispiel Mittel wie Buscopan  bereit, die gezielt Bauchkrämpfe lösen,  sowie homöopathische Mittel mit Kamille, Kümmel und Angelikawurzel.

Antacida wirkt Sodbrennen entgegen, sowie die Einnahme von Metoclopramid gegen Übelkeit und Erbrechen ratsam ist.

Wer sich gesund ernährt, auf Fette und andere „schwere“ Lebensmittel verzichtet, Sport treibt und sich regelmäßige Ruhepausen gönnt, wird von einem gestressten Bauch weniger betroffen sein.


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