Tipps für Sportler: Mineralien – die Powerstoffe

Mineralien sind lebenswichtig und jeder Mensch benötigt eine ausreichende Menge dieser Vitalstoffe.

Sportler müssen besonders auf einen ausgeglichenen Mineralienhaushalt achten, da sie durch den Schweiß zuweilen große Mengen der Mikronährstoffe verlieren.

Ohne Schweiß kein Preis

Schweiß besteht zwar zu 98 Prozent aus Wasser, enthält jedoch auch gelöste Mineralsalze. Insbesondere Natrium, Kalium, Calcium und Magnesium werden über unseren Schweiß ausgeschieden und gehen dem Körper so verloren. Bei großer Hitze oder schweißtreibender Anstrengung kann es zu Versorgungsengpässen kommen.

Mineralien sind für unseren Körper essentiell. Sie lassen sich nicht aus anderen chemischen Verbindungen herstellen, sondern müssen von außen zugeführt werden. Mineralien übernehmen auf mikrozellulärer Ebene zentrale Aufgaben, ohne die unser Organismus gar nicht lebensfähig wäre oder dienen als Baustoff. So ermöglicht das Zusammenspiel von Natrium und Kalium die Signalübertragung zwischen Zellen, während Calcium für die Kontraktion der Muskeln unabdingbar ist. Magnesium hingegen löst Muskelkontraktionen und ermöglicht dadurch die Wiederholung von Bewegungen. Entsprechend kann es bei einem Mangel an Magnesium schnell zu Krämpfen kommen.

Natürliche Quellen von Mineralien

Wie der Name schon sagt, eignet sich herkömmliches Mineralwasser, um das durch Schwitzen verursachte Ungleichgewicht zu korrigieren. Eine ausreichende Trinkmenge ermöglicht zudem die gesunde Verteilung der Mikronährstoffe in und außerhalb der Zellen. Sportler sollten sich jedoch auch um eine mineralstoffreiche Ernährung bemühen und nicht erst während des Trainings auf zu dem Zeitpunkt wirkungslose Elektrolytmischungen zurückgreifen.

Unser Bedarf an Natrium ist durch das herkömmliche Kochsalz, chemisch Natriumchlorid, ausreichend gedeckt. Auch ein chronischer Kaliummangel ist äußerst selten, da es in sehr vielen Nahrungsmitteln enthalten ist. Problematischer wird es bei Calcium, das zwar ausreichend in Milchprodukten vorkommt, im Falle einer zu hohen Natriumkonzentration im Blut jedoch mit ausgeschieden wird. Magnesiummangel kommt bei Sportlern am häufigsten vor und macht sich oft durch Muskelkrämpfe bemerkbar. Verhältnismäßig viel Magnesium enthalten Vollkornprodukte, Haferflocken und Nüsse.

Nahrungsergänzungsmittel machen bei einem akuten Mangel durchaus Sinn, sind in ihrer Bioverfügbarkeit natürlichen Quellen jedoch teils unterlegen.

Foto: © kubais – Fotolia.com


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