Zum Start der Frankfurter Buchmesse: Die Deutschen und Lesen

Heute beginnt die 63. Frankfurter Buchmesse und geht noch bis Sonntag.

Fest steht: Die Deutschen geben gerne Geld für Bücher aus

Die Zahl des Tages

Und das nicht zu knapp: Etwa 400 Euro gaben die privaten Haushalte im Jahr 2009 durchschnittlich für Bücher, Zeitungen und andere Druckerzeugnisse aus, teilt das Statistische Bundesamt mit.

Das sind ungefähr 14 Prozent der 2766 Euro, die jeder Bundesbürger im Schnitt für Freizeit, Unterhaltung und Kultur ausgibt. Und da soll nochmal einer sagen, dass die Deutschen nicht mehr lesen.

Wer es ganz genau wissen will, was denn so gelesen wird, auch darauf hat die Wiesbadener Statistik eine Antwort:

Etwa 148 Euro wurden für Romane, Sach-, Kinder- und Lehrbücher ausgegeben. 219 Euro wendeten deutsche Haushalte für Zeitungen und Zeitschriften auf. 31 Euro entfielen auf den Sammelposten „andere Druckerzeugnisse“ wie Poster, Kalender und Grußkarten.

ThirtyUp meint:

Ob Belletristik oder Bildung, ThirtyUp freuts! Offensichtlich schreiben auch wieder mehr Menschen Karten und Briefe schreiben und setzen damit also einen Gegentrend zu Facebook, Twitter und Co. Warum auch nicht? Ein handgeschriebener Brief strahlt nicht nur jede Menge Nostalgie aus, sondern ist einfach eine persönliche Geste, die glücklich macht.

Notiz Frankfurter Buchmesse:

Mit über 7.000 Ausstellern zählt die Frankfurter Buchmesse zu den größten Fachmessen weltweit. Gastland der Buchmesse ist dieses Jahr Island. Weitere Infos und Veranstaltungshinweise findet Ihr hier.

Quelle:©  Henry Schmitt – Fotolia.com


Kommentare und Pings sind im Moment nicht möglich.

Kommentare sind geschlossen.

Gefällt Dir Thirty-Up-Magazin? Dann folge uns! :-)