Review: Kölle AHOI 2011 – die Karnevals-Party op dem Rhing weed international…

Wer Karneval in Köln am Rhein erleben wollte, war hier genau richtig: Kölsche Tön mit Aussicht op d’r Dom und neben Karnevals-Schlagern und Show-Acts auf der Bühne jede Menge Jecke, die auf ganz unterschiedliche Weise auf die AHOI-Party an Deck von Europas größtem Eventschiff gefunden hatten…

Unsere Eindrücke einer außergewöhnlichen Karnevalsféte für Kölsche und  internationale Jecke…

Das Internet macht’s möglich

Dass der kölsche Fasteleer nicht mehr nur die Kölner begeistert, ist bekannt. Aber dass so viele kostümierte Jecke extra nach Köln und zur AHOI-Party kommen, das hat uns schon fasziniert. Denn die vielen gut gelaunten Gäste, die da nach und nach das Boot enterten, sprachen neben Kölsch und Hochdeutsch unter anderem auch Spanisch und irisches Englisch. Und machten die Party gleich zu einem internationalen Fest – der jecken Begegnung und des Frohsinns…

Kölle goes international

Marcel (32) aus Berlin ist mit 22 Leuten gekommen. Zum kölschen Karneval hatte er sich mit einer Gruppe Irinnen verabredet. Eine lustige Truppe, die sichtlich Spaß am Feiern hat. Die internationale Völkerverständigung begann seinerzeit im Urlaub. Nun suchten die Freunde nach einem passenden Reiseziel, das etwa auf der Mitte liegen sollte. Gesucht – gefunden! Zum Karneval nach Köln,  für alle zusammen die AHOI-Party buchen und an Bord mit traumhafter Kulisse von Dom und Altstadt kräftig feiern: Das hatten sie sich für ihr Wiedersehen auf die Fahne geschrieben.

In Partylaune: Irische Hexen entern die AHOI-Party © B. Breuer

Und wie hat es dem Trüppchen gefallen? Die Hexen aus Irland und die Berliner Jungen fanden es bombig und kommen auf jeden Fall wieder. „Wir werden es auf Facebook bekannt machen und kräftig dafür werben!“

Markus (30) aus Frankfurt entdeckte die Party sozusagen auf den letzten Drücker. Er war mit einem Freund nach Köln gekommen, um von Weiberfastnacht bis Aschermittwoch diesmal die tollen Tage in der rheinischen Hochburg zu erleben. Bereits an Weiberfastnacht morgens hatten beide in der Altstadt die Party-Schiffe ankern sehen und sich spontan entschlossen: „Das machen wir auch!“

Hat er’s bereut? „Auf keinen Fall!“ Lauter nette Leute hätte er kennengelernt. Die Kölner verstünden halt zu feiern. Das Bühnenprogramm und die kölschen Liedertexte auf der Videowand hinter der Bühne haben ihm besonders gut gefallen. „Da kann man sich so richtig mitreißen lassen!“

So wurde überall jebütz‘, geschunkelt, getanzt und mitgesungen. DJ Andreas Gummersbach legte denn auch mitreißende Kölsche Karnevalsmusik auf. „… zum Glück mal weniger Schlager, wie das so oft gemacht wird, sondern richtig schön kölsche Musik…“ schwärmte Silvia, die kölsche Piratin. Wer zwischendurch auf Party- und Househits nicht verzichten wollte, hatte am Oberdeck bei DJ Marc Galves ausreichend Gelegenheit bei David Guetta & Co. so richtig abzutanzen.

Abwechslungsreich und offen für Neues: Das Bühnenprogramm

Ein Name, der hängenbleibt: Notausstieg – ein junges Ensemble, das Percussion-Performance mit Alltagsgegenständen inszeniert. Die anfangs etwas zu leise Musik nahm gehörig Fahrt auf und kam anschließend so gut rüber, dass man sich wie im Karneval in Rio fühlte.

Die Originalmatrosen vom Müllemer Böötche der KG Müllemer Junge sorgten mit ihrem rundum gelungenen Auftritt für viele „Ah“s und „Oh“s bei den Gästen: Besonders beeindruckend die fast akrobatisch anmutenden Wurf- und Fangübungen der Tanzgruppe.

Björn Heuser und die Tanzgruppe der KG Müllemer Junge © ahoi-party.de | Foto: B. Breuer

Den Abschluss des Show-Teils bildete Björn Heuser. Der kölsche Liedermacher und Musiker begeistert bereits seit Jahren durch seine Mitsingkonzerte, die auch außerhalb Kölns z.B. in Hamburg, Berlin und München stattfinden. Die Kölner kennen ihn auch durch seine regelmäßigen Auftritte im Brauhaus Gaffel am Dom. So schunkelten, tanzten und sangen die fröhlichen Gäste mit bei seinen Interpretationen der Höhner-Klassiker  „Echte Fründe ston zesamme“ und der an Frank Sinatras ‚New York, New York‘ angelehnten Liebeserklärung an „(Hey) Kölle – do ming Stadt am Rhing“. Bis letztlich goldender Glitzerregen von oben auf die Bühne prasselte und spätestens jetzt jedem klar war, dass er sein Herz an Köln bereits verloren hatte …

And the Party goes on… der Sommer kann kommen!

Auch wenn Karneval für die Jecken wieder viel zu früh zu Ende ging, etwas ist doch tröstlich: Die Partyatmosphäre auf dem Rhein muss man nicht lange missen. Bereits am 18. Juni 2011 startet das Summer-Opening, entweder wiederum auf der MS Rheinenergie oder auf dem nagelneuen Schiff der KD-Flotte, von dem bisher nur der Name bekannt ist: MS Rheinfantasie. Feiern im Sommer heißt auch Open Air, denn dann wird auch das Oberdeck zur Partyzone. (ThirtyUp hat das Partyvergnügen bereits getestet)

Karten zu dieser und den weiteren Veranstaltungen der AHOI-Partyreihe gibt es unter www.ahoi-party.de . Der Vorverkauf ist bereits in vollem Gange.

Eindrücke der Karnevalsparty in unserer Galerie © www.ahoi-party.de | Fotos: Burkhard Breuer (Weitere Bilder dort)


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