ThirtyUp-Tipp: 10 Dinge, die man zu Karneval definitiv NICHT machen sollte

So wie man im Urlaub auch nicht alles darf, gibt es ebenso an Karneval Dinge, die sich von vorneherein verbieten.

Unsere 10 DON’TS an den närrischen Tagen zusammengestellt für Karnevalsneulinge, Immis oder Vorsichtige rund um Köln/Bonn …

Unsere Hitliste für die wichtigsten „Don’ts“ in der Karnevalszeit:
  • Altbier trinken!
    Wer es noch nicht weiß, der wird es speziell jetzt erfahren: Die traditionelle Feindschaft zwischen den Kölnern und Düsseldorfern lebt!

    Besonders in der fünften Jahreszeit ist sie Gegenstand vieler Sitzungen. Darum: Wer in Köln ein Altbier bestellt, möge sich an das Liedchen: „Am A…. der Welt liegt Düsseldorf“ erinnern!
  • Einkaufen an Weiberfastnacht
    und anderen ernsten Beschäftigungen nachgehen. Das kann man vergessen.

    Ab 11.11 Uhr herrscht in den Karnevalshochburgen der Ausnahmezustand, es wird gefeiert, gesungen, geschunkelt und getrunken. Wer da nicht drauf steht: „Mitmachen oder Verreisen! Denn etwas anderes ist spätestens ab Wieverfastelovend nicht mehr möglich!
  • Fasching“ und „Helau“ sagen!
    Autsch! Es heißt definitiv „Karneval“ und Alaaf“ Und in Köln ein dreifaches „Kölle Alaaf!


    In der Region um Köln, Bonn und Rhein-Sieg ist „Alaaf“ die richtige Wahl. Helau sagt man deutlich weiter nördlich zum Beispiel in Düsseldorf.
    Fasching heißt es in anderen Regionen Deutschlands wie beispielsweise Baden Württemberg oder Bayern. Daher bitte nicht verwechseln!

  • Glasflaschen benutzen!
    Glasflaschen sind im Straßenkarneval tabu. Polizei und Ordnungsamt haben diese Order ausgegeben um Unfälle und Scherbenhaufen zu vermeiden.
  • Gummi vergessen!
    Sollte es in dem lustigen Treiben zu einer sexuellen Begegnung kommen, kann die jecke Zusammenkunft schnell böse Folgen haben. Darum: Kondome nicht vergessen!
  • Handynummern austauschen!
    Wollen wir das wirklich? Ein weiteres Date mit dem Karnevalskavalier oder dem bösen Teufelchen? Meistens endet ein zweites Treffen enttäuschend.
  • Kostümierung verweigern!
    Selbst wer sich nicht im Ganzkörper-Kondom wohlfühlt, sollte doch dem Fest zuliebe etwas Verkleidung anlegen: Eine Pappnase, ein lustiges Hütchen findet sich immer und gehört zur Minimalausstattung eines Karnevalsjecken. Es gilt natürlich: Je ironischer oder origineller die Kostüme desto mehr Punkte gibt es beim Flirten!
  • Polizei ärgern!
    An den Karnevalstagen tun die „Grünen Funken“ überall ihren Dienst un dat es och jot su. Denn Ordnung muss sein. Darum: Polizisten ärgern, blöde anmachen oder ihre Arbeit behindern, das ist gar nicht nett und sollte tabu sein. So besoffen kann man doch nicht sein!
  • Text vergessen!
    Das kölsche Liedgut an Wieverfastelovend und den anderen närrischen Tagen ist vielfältig. Wer mitgröhlt ohne den Text zu kennen, fällt unangenehm auf. Texte der bekanntesten bzw. der aktuellen Karnevalslieder findet man im Internet oder zum Runterladen auch unter „Loss mer singe“.


    Tipp: Wer als Immi zwischendurch eine kleine kölsche Übersetzungshilfe braucht, kann sich – auch mobil – mit „Deutsch – Kölsch“ oder „Kölsch – Deutsch“ unterstützen lassen.
  • Zwischen die Wagen geraten!
    Ausgelassene Stimmung, Alkohol und Kamelle sammeln „… wenn d’r Zoch kütt“ hat Unachtsamkeit zur Folge. Ein gebührender Abstand vor Umzugswagen hat schon so manchen Unfall bzw. eine schlimme Verletzung verhindert.

Gut gewappnet ist, wer unsere Don’ts zumindest im Auge behält. Für den Spaß an den tollen Tagen sollte jeder Jecke selber sorgen. Wobei die Rheinländer – als Frohnaturen allseits bekannt  – einem die Freude am Karneval gerne vorleben.

In diesem Sinne, (ein dreifaches Kölle) Alaaf!

Die ThirtyUp Redaktion

Foto: Lisa F. Young – Fotolia.com


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2 Kommentare zu “ThirtyUp-Tipp: 10 Dinge, die man zu Karneval definitiv NICHT machen sollte”

  1. Lieber Markus,

    wie immer – bravo! Danke! Recht hast Du! Dieser elfte Tipp gehört – besonders passend zum Fasteleer – zwingend dazu!
    Also: Opjepass un immer schön höösch…

    Und nun: „Kumm, loss mer fiere, nit lamentiere…“ (de Höhner ;-))

    Alaaf,

    die Redaktion

  2. Markus sagt:

    Liebe Redaktion,

    vielen Dank für die Tipps, die ich als Rheinländer natürlich auf ihren Gehalt gecheckt und für richtig befunden habe.

    Allerdings habe ich noch einen elften Tipp und da wir im Fasteleer sinn, muss alles irgendwie zwangsweise auf 11 kommen.

    Darum:

    Tipp 11
    Don’t drink and drive (Formulierung geklaut! Guttenberg-Alarm), oder up Kölsch:
    Nit suffe unn fahre!
    Denkt nicht nur an Euer Leben und Eure Gesundheit, sondern auch an die der anderen. Selbst wenn es nicht zum Unfall kommt, ein verlorener Führerschein ist teuer und man hat lange was (oder besser lange nichts) davon. Darum gilt für den Fahrer: no drugs. Busse, Bahnen und Taxen verdienen auch gerne mal was.

    In dem Sinne: Loss mer fiere (Zitat aus einem Höhner-Song)

    Der Markus (das Original, nicht zitiert und schon gar nicht plagiiert)

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