Jedes Jahr zu Karneval:… Mein Allerwelts-Kostüm lässt jede Party krachen!

Kolumne „Mein Leben & ich“. Überall höre ich schon die Frage: „Und? Hast Du schon ein Kostüm zu Karneval?“ Wenn ich dann auf meine Modelle 1 bis 3 – derzeit noch gut verstaut im Kleiderschrank – verweise, bekomme ich meist nur einen abschätzigen Blick… „So was macht man doch nun wirklich selber…!!“

Wer sich aber wie ich besonders gerne zur „Hoch-Session“ von Weiberfastnacht bis Karnevalsdienstag in den Fastelovend stürzt, dem reichen die Schmalspur-Varianten von Hexe & Co. Hauptsache, die Party, die Leute und die Atmosphäre stimmen …

„Haute“ Session anstatt  „Haute Couture“

Recht haben sie – die Cliquen, die sich so viel Mühe geben und sich Jahr für Jahr so schöne Kostüme schneidern. Da trifft man sich wochen- wenn nicht monatelang vorher und kauft Stoffe, Perücken, passende Strümpfe und kreiert das perfekte Gewand. Toll! Viel schöner ist es allemal als die üblichen Kauf-Modelle wie Hund, Katze und Maus. Die Handarbeit sieht nicht nur viel individueller und gelungener aus. Sie lohnt sich insbesondere, wenn man schon seit Sessionsbeginn den Reigen der schönsten Sitzungen und Bälle mitgemacht hat, da muss die Auswahl schon etwas mehr hergeben als meine drei Variationen von Clown, Hexe und Schlange (meinem Lieblings-Straßen-Outfit).

Nicht unbedingt schlicht, aber einfach soll es sein

Mein Anspruch an das perfekte Kostüm ist da etwas pragmatischer: Praktisch, trag- und tanzbar sollte es sein. Denn genau genommen soll es gerade mal für die Partytermine der Hoch-Session halten. Wenn es obendrein leicht zu pflegen ist und danach gut gewaschen in den Kleiderschrank zurück wandert, um nach einjährigem Dornröschen-Schlaf wiedererweckt werden zu können – dann bin ich schon recht zufrieden. Und gar nicht mehr neidisch, wenn ich beim nächsten Mal die oberniedliche Dalamatiner-Welpin mittleren Alters mit zuckersüßem Lächeln, viel Fell und Plüsch, perfekt abgestimmter Schminke und lästigem Hundeschwänzchen schwitzend und tupfend auf der Damentoilette neben mir sehe. Sichtlich bemüht, sich selbst und das gute Kostüm über den Abend – besser noch – über die restlichen tollen Tage zu retten!

Ach, das Leben kann ja manchmal so einfach sein. Dann stürz‘ ich mich also wieder ins bunte Getümmel – mit meinem 08/15-Look. Und find‘ es wunderbar!

Danke, liebes Allerwelts-Kostüm, ich freu mich schon auf’s Wiedersehen… spätestens im nächsten Jahr!

Viel Spaß, Helau & Alaaf!

Foto: marshi / photocase.com


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2 Kommentare zu “Jedes Jahr zu Karneval:… Mein Allerwelts-Kostüm lässt jede Party krachen!”

  1. Hallo Markus,

    bei der Schlange muss Deine Fantasie gar nicht mit Dir durchgehen: Es ist ein nettes, warmes Kauf-Gewand – mit Fell statt Schuppen – eben ein richtig schönes „Allerwelts-Kostüm“.

    Dieses Jahr könnte es aber auch die eierlegende Wollmilchsau werden… Aber wie das aussieht, verrate ich noch nicht. Es sollte ja noch Überraschungen geben dürfen.

    Den alufarbenen Guttenberg-Orden finden wir herrlich. Wo hast Du den denn nur her (geklaut)? Psst… wir verraten’s auch nicht weiter ;-).

    Jecke Jrösse retour und eine schöne Karnevalszeit wünscht Dir,

    die Redaktion

  2. Markus sagt:

    Moin, moin,

    jetzt fehlt uns natürlich noch der Tipp, wie wir Dich an Karneval in diesem Jahr auf der Party erkennen. Die Dalmatinerwelpin bist Du also nicht. Clown und Hexe – das kann schwierig werden. Und Schlange???????? Wie verkleidet man sich als Schlange??? (Ohne dass meine Fantasie jetzt durchgeht…)

    Mich erkennt man entweder gar nicht oder gaaaaaanz einfach. Denn ich wandele zwischen den Extremen. Manches Jahr ist meine Verkleidung sooooo kreativ-verrückt, dass selbst meine Frau mich nicht erkennen würde, und dann wieder hasse ich Karneval und bin ICH – ungeschminkt. Und auch das kann ich mir leisten, denn ich bin verrückt wie ich will, datt janze Joor (wenn mir jetzt noch einer sagen kann, wo ich das Zitat geklaut habe, bekommt er den alufarbenen Guttenbergorden ….

    Jecke Jrösse
    Der Markus

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