Herbstputz im Kleiderschrank: In 6 Schritten zu mehr Ordnung und Fülle!

Der Kleiderschrank platzt aus allen Nähten, aber fast nichts passt zusammen – und auch leider nicht zu Ihnen.

Zerschlissene Lieblingsstücke sind Ihnen ans Herz gewachsen und werden nicht mehr getragen. Aber Sie können sich nicht trennen. Sie haben keine Ideen, welche Kleidungsstücke Sie miteinander kombinieren sollten, damit Sie richtig klasse aussehen, aber einen „Kleiderschrank voll nichts anzuziehen“. Was tun?

Unsere Autorin, Imageberaterin Astrid Fiedler, kennt sich mit solchen scheinbar ausweglosen Fällen bestens aus: 

Unsere Expertin rät: "Garderobencheck: Schaffen Sie Ordnung im Kleiderschrank"

Ich möchte Ihnen mal eine bildliche Vorstellung ans Herz legen. Stellen Sie sich vor, Sie öffnen Ihre Schranktüren mit Freude. Alles ist übersichtlich. Sie sehen nur Kleidungsstücke, die zu Ihnen passen. Ein Griff, alles stimmt! In kürzester Zeit stehen sie fix und fertig angezogen vor dem Spiegel und fühlen sich einfach nur wohl in Ihrem Outfit. Es ist ein schönes Gefühl, den Kleiderschrank zu öffnen und nur Teile zu finden, über die man sich freut.

 Das muss kein Traum bleiben: ich rate zu einem Garderobencheck, der Ihnen viele neue Kombinationsmöglichkeiten erschließen wird. Es entsteht ein Gefühl der Fülle.

 In nur 6 Schritten erreichen Sie Ihr Ziel:

1. Schritt: Beginnen Sie mit dem Aussortieren
  •  Alles, was abgenutzt, ausgeleiert oder verfärbt ist, gehört in den Müll!
  • Reinigen oder waschen Sie verschmutzte Teile — am besten sofort.
  • Defekte Kleidung bringen Sie zur Änderungsschneiderei.
  • Gute Stücke, in denen Sie sich nicht wohl fühlen, könnten Sie an Freundinnen oder caritative Einrichtungen verschenken.
2. Schritt: Machen Sie eine Bestandsaufnahme der verbliebenen Stücke

Oft sind wir uns über die Anzahl unserer Kleidungsstücke, die wir besitzen, nicht wirklich im Klaren. Erstellen Sie eine Liste der einzelnen Teile, die Sie besitzen. Sie werden staunen, wie viel zusammenkommt.

Garderoben-Check: Endlich Ordnung im Kleiderschrank | www.thirty-up.de

3. Schritt: Anprobe

Mit dem Ziel, sich über alle Kleidungsstücke zu freuen, die sich in Ihrem Schrank befinden, gehen Sie in Ihre persönliche Anprobe. Sie nehmen sich vor, nur das zu behalten, worin Sie sich wohl fühlen und was zu Ihnen passt, sowohl farblich als auch stilistisch.

4. Schritt: Entdecken Sie die Fülle
  • Überlegen Sie vorab, welche Stücke Sie miteinander kombinieren wollen und ziehen Sie dann das jeweilige Ensemble an.
  • Betrachten Sie sich von allen Seiten im Spiegel oder lassen Sie sich fotografieren.
  • Zählen Sie Ihre Outfits und schauen Sie, wie viele Möglichkeiten Ihnen für jede Jahreszeit und für jeden Anlass bleiben.

Sie werden erstaunt sein, wie viele Tage/Wochen Sie sich einkleiden können, ohne auch nur zweimal das gleiche Outfit tragen zu müssen. 

5. Schritt: Richten Sie Ihren Kleiderschrank ein
  •  Schaffen Sie sich ein Ordnungssystem: Sortieren Sie nach Art der Kleidung und nach Farben oder Anlässen.
  • Legen Sie die Teile ordentlich zusammen oder hängen Sie diese auf passende Bügel!
6. Schritt: Besorgen Sie sich die Teile, die Ihnen zur Komplettierung Ihres jeweiligen Garderoben-Stylings fehlen

Manchmal ist es nur eine rote Bluse um fünf neue Outfits zu kreieren, manchmal benötigen Sie mehr Teile. Und los gehts.

Weitere Infos zum Thema bekommen Sie unter: www.imagekonkret.de

Fragen können Sie gerne mailen an info(ät)imagekonkret.de

Text: Astrid Fiedler
Redaktion: Christiane Prang

Bildquelle:
konradbak – Fotolia.com
Heide Hibbard – Fotolia.com


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3 Kommentare zu “Herbstputz im Kleiderschrank: In 6 Schritten zu mehr Ordnung und Fülle!”

  1. Markus sagt:

    Hi Ihr,

    vielleicht ist es auch gar nicht so sehr ein Messie-Problem, sondern mehr der Jäger und Sammler? Vorräte für Notzeiten? Wenn man mal den Job verliert, hat man wenigstens noch ein paar Klamotten im Schrank – tja, aber die sind dann unmodern oder Mottennahrung …. ich hab’s: Tierschutz – ich bewahre die Motten vor dem Aussterben! Gut, wenn man immer eine Lösung parat hat (oder müsste es bei den Motten eher „Paral“ heißen (ups, Schleichwerbung)).

    Ihr seht – Ihr habt mich wieder zum Nachdenken gebracht.

    Liebe Güße
    Markus

  2. Lieber Markus,

    in diesem Falle schlage ich vor, dass Du mit Deinem Problem so lange wartest bis wir einen Beitrag zum Thema „Hilfe, ich bin ein Messie!“ machen. Ich gehe in meinem Kopf schon die Fachautoren zum Thema durch. Dann wird die Verzweiflung sicher weichen wenn wir echte Probemlösungsstrategien angeboten haben.

    Schmunzelnde Grüße zum Wochenanfang aus der Redaktion

    Christiane

  3. Markus sagt:

    Moin, moin,

    auch hierzu ein Kommentar aus männlicher Sicht: Männer werfen ja nieeeeeeee etwas weg. Das gibt es doch den netten Tipp, das wegzuwerfen, was man (Mann) ein Jahr lang nicht getragen hat. Aber das geht ja gaaaar nicht. Was, wenn im letzten Jahr ein milder Winter war und der übernächste wieder hart wird? Dann habe ich alle meine schönen Pullover weggeworfen. Und der eine, zugegeben, ist ein wenig eingelaufen, aber als Arbeitspullover zum Autowaschen oder Schneeschippen … Tja, und letztlich wirft man doch nichts weg. Selbst das Versprechen, wenn einem die oder der Liebste ein neues Hemd schenkt, dafür ein altes weg zu tun, führt oftmals nur dazu, das „alte“ dann etwas weiter nach hinten in den Schrank zu hängen, denn ausgerechnet das passt gaaaaaanz prima zu der einen Hose (die man übrigens seit zwei Jahren nicht mehr getragen hat, weil sich die Gelegenheit nicht ergab, aber im nächsten Jahr vielleicht wieder, und dann hat man kein passendes Hemd …..)

    Verzweifelte und schrankgefüllte Grüße
    der Messi-Markus 🙂

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