Coconut-Party: Seit fast 18 Jahren in der HALLE Tor 2

Die „Coconut“, wie sie von vielen Gästen schlicht abgekürzt wird, ist eine Party-Institution. „Vor knapp 18 Jahren starteten wir damit eine der ersten „Oldie“-Parties im Kölner Raum“, so Hubertus Siep, Geschäftsführer der Betreibergesellschaft DIE HALLE Tor 2 Köln Connection GmbH. Das Publikum, mit dem die Coconut-Party damals begann, war auch bereits um die 30 Jahre alt. Die Idee zum Namen kam den Betreibern in Anlehnung an eine gleichlautende Discothek in der Pfeilstraße. Ziel war es, eine Partyreihe für ein etwas älteres tanzfreudiges Publikum zu etablieren.

Abwechslung mit Anspruch

Das scheint geglückt. „Mit der Coconut-Party erreichen wir ein Zielpublikum ab 30“ resümiert Siep. „Unsere Musik: Charts, Oldies und Party-Musik“. Das Konzept bietet Abwechslung. Ab 21 Uhr kann der Coconut-Besucher in Bistro oder Biergarten speisen, allerdings nur nach vorheriger Tischreservierung. „Im Bistro spielt dazu meist eine qualitativ hochwertige Live-Band,“ wie Siep ergänzt. Live-Musik gibt’s jetzt aber erst wieder nach der Sommerpause im September.

Chillout vor dem Abrocken

Wenn um 22 Uhr die Party startet, ist die Musik noch etwas gedämpft und man hat unterdessen Zeit, sich in der alten Industriehalle aus den 50-er-Jahren umzuschauen. Auffällig ist die meist jahreszeitlich oder mottoabhängig veränderte Dekoration, die die Atmosphäre dieser Location bestimmt. Da hängen zur Weihnachtszeit glitzernde Tannenbäume von der Decke oder es werden Bambusstämme und Palmen als Begrenzungs- oder Deko-Elemente arrangiert.

Gelegenheit zum Chillen besteht an einer der Bars oder auf den Sitzmöbeln, die man seit einigen Monaten auch mieten kann. Wer seinen Geburtstag oder sonstige Events in der HALLE feiern will, kann auch diese Plätze reservieren. Siep sieht darin einen besonderen Service gegenüber seinen Gästen, vor allem solchen, die als Gruppe kommen. Soweit die Sitzgruppen nicht reserviert sind, können sie aber auch weiterhin von allen Gästen genutzt werden.  Die Balustrade oberhalb der Tanzfläche bleibt größeren Gruppen vorbehalten, die sie zu den Parties separat anmieten können.

Let the Music play…

Gegen Mitternacht erhebt sich die Akkustik als Zeichen für den Dancefloor-Start: Nachdem Marcus Stabel lange Zeit einer der Coconut-DJ’s war, greift diesmal DJ Andreas Rick (der sich bei Coconut-Parties mit weiteren DJ’s der HALLE abwechselt) zum temporeicheren Stil bei House, Club- und Charthits – ab und zu gefolgt von Live-Acts.

„Der Musikstil ist wieder mehr dem Publikum gerecht geworden. Nachdem wir zwischendurch etwas härtere Musik gespielt hatten, wird wieder vermehrt auf Charts, Partymusic und Dance Classics gesetzt“, so der Geschäftsführer.

Niveau ist nicht nur eine Frage des Stylings

So hat sich auch an der Türpolitik etwas verändert. Die Gäste der Coconut-Party werden seit einigen Monaten einer strengeren Türkontrolle unterzogen, bei der auf eine laut Siep „… stylishe Optik und eine gewisse Qualität des Publikums Wert gelegt wird. Natürlich tragen unsere Gäste auch Jeans und lockerere Kleidung, sie müssen nicht wie im Büro erscheinen, Hauptsache gepflegt soll es sein. Das ist uns wichtig.“

Bildquelle: © DIE HALLE Tor 2


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